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Ansprechpartner

Sandra Nikolai
Inklusionsberaterin

Tel. 0371 5364-211
Fax 0371 5364-512

Inklusionsberatung

Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben

Inklusionsberaterin Sandra Nikolai ist Ansprechpartner für Informationen, Beratung und Unterstützung rund um das Thema Beschäftigung und Ausbildung von Menschen mit Behinderung.

Die Inklusionsberatung berät Handwerksbetriebe, die (schwer-) behinderte Mitarbeiter beschäftigen bzw. ausbilden wollen oder bereits beschäftigen.

Sie informiert zu

  • den arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen und 
  • den Fördermöglichkeiten der verschiedenen Leistungsträger.

Sie stellt

  • Kontakte zu den relevanten Kostenträgern, Fachdiensten und Netzwerkpartnern her und
  • begleitet bei Bedarf den Fall innerhalb des Leistungsnetzwerkes.

Die Beratung ist kostenfrei und vertraulich und kann auf Wunsch im Betrieb erfolgen.

Ausführliche Informationen zum Thema Behinderung sowie zu arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen, Fördermöglichkeiten, Praxisbeispielen, Netzwerkpartnern etc. finden Sie auch in unserem Merkblatt.

Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabe bis 31. März melden!

Ab einer Betriebsgröße von jahresdurchschnittlich monnatlich mindestens 20 Arbeitsplätzen sind in Deutschland alle Unternehmen verpflichtet, wenigstens fünf Prozent ihrer Arbeitsplätze mit schwerbe-hinderten Menschen zu besetzen oder eine entsprechende Ausgleichsabgabe zu zahlen. Deshalb müssen Arbeitgeber für das abgelaufene Kalenderjahr 2018 bis spätestens 31. März 2019 ihre Beschäftigungsverhältnisse der für ihren Sitz zuständigen Agentur für Arbeit anzeigen sowie eine sich daraus ergebende Ausgleichsabgabe an das Integrationsamt überweisen.

Als Berechnungshilfe stellt die Agentur für Arbeit das Programm IW-Elan auf CD oder im Internet zur Verfügung: www.iw-elan.de.

Das neue Onlineportal www.rehadat-ausgleichsabgabe.de unterstützt zudem Unternehmen bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen und bei der Reduzierung der Ausgleichsabgabe und liefert umfangreiche Informationen zum Thema.

Weitere Informationen bei: Sandra Nikolai,  Tel.: 0371/5364-211, E-Mail: .

Veranstaltungtipp: Betriebliches Eingliederungsmanagement

Pflicht und Kür: Was tun bei langer Erkrankung von Mitarbeitern?  Das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) und Präventionsleistungen der Deutschen Rentenversicherung für Unternehmen

Jeder kann plötzlich von einem Unfall oder einer Erkrankung betroffen sein. Längere krankheitsbedingte Ausfallzeiten von Mitarbeitern sind oft die Folge. Dann ist das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) gefragt.

Infoveranstaltung am 21. März in der IHK Chemnitz

Praxisbaustein – Zertifikate für Menschen mit Behinderung

Am 08.02.2019 wurden die ersten Praxisbaustein-Zertifikate durch Staatsministerin Barbara Klepsch an 24 Teilnehmer mit Behinderung übergeben. Praxisbaustein ist ein Verfahren der zertifizierten beruflichen Bildung und wird in Werkstätten für Menschen mit Behinderung eingesetzt, mit dem Ziel den dort beschäftigten Menschen mit Behinderung den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Die Praxisbausteine sind sachsenweit einheitlich zertifiziert.
Die Diakonie Sachsen hat mit dem Projekt Praxisbausteine verschiedene Berufe aus Handwerk und Industrie in Kooperation mit den sächsischen Handwerkskammern und den Industrie- und Handelskammern durchdacht und maßgeschneiderte Bausteine für Menschen mit Behinderung entwickelt. Dabei hat man sich an den Ausbildungsrahmenplänen orientiert. Am Ende der Leistungsfeststellung erhalten die Teilnehmer ein von den Kammern bestätigtes Zertifikat. Dieses ist laut Sozialministerin Barbara Klepsch „auch für Unternehmen wertvoll. Denn die Unternehmen wissen, welche Tätigkeiten die Menschen mit Behinderungen in ihren Unternehmen übernehmen können.“

Im Bereich Handwerk wurden insgesamt 29 Praxisbausteine entwickelt, die sich an den Ausbildungsinhalten der Berufe Gebäudereiniger/in, Tischler/in, Metallbauer/in, Keramiker/in und Maßschneider/in orientieren.

Mehr Informationen unter: www.praxisbaustein.de

Handlungsleitfaden „Arbeiten ohne Hindernisse"

Die Technische Universität Dresden hat im Auftrag des Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz einen Handlungsleitfaden für sächsische Unternehmen erstellt. Der Handlungsleitfaden „Arbeiten ohne Hindernisse – Sächsische Unternehmen zeigen gelungene Inklusion“ kann unter https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/12001 aufgerufen werden.

Die Inklusionsberatung wird gefördert durch das Integrationsamt, Kommunaler Sozialverband Sachsen (KSV).