Es sind Hände zu sehen, die Holz an einer Hobelbank bearbeiten.
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Deutsch-Tschechischer Lehrlingsaustausch

Im Berufsleben sind neben fachlichem Wissen zunehmend auch Flexibilität, die Fähigkeit, sich auf neue Situationen einzustellen, Kommunikationsfähigkeit und Sprachkenntnisse gefragt.  Auslandsaufenthalte erweitern die persönlichen und fachlichen Kompetenzen und bringen neue Impulse ins Handwerk. Die Lehrlinge lernen ihr Handwerk aus einer anderen Perspektive kennen. Sie erhalten fachliche Anregungen und einen Einblick in andere Arbeitsverfahren und Kulturen. Auslandsaufenthalte steigern ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

 

... also jetzt bewerben und einen Praktikumsplatz sichern!

  • Warum in's Ausland?

    Warum in's Ausland?

    • Erlernen neuer Techniken

    Andere Länder, andere Sitten – das gilt auch für handwerkliche Berufe. Im Ausland bietet sich die Chance, neue Arbeitsweisen und Techniken zu erlernen.

    • selbständiger und selbstbewusster

    Wer in einem fremden Land zurechtgekommen ist, hat es zu Hause oft einfacher. Denn Selbstbewusstsein und Motivation wachsen mit solch einer Erfahrung.

    • Sprachkenntnisse verbessern

    Auch wenn die Sprache nicht beherrscht wird: während des Praktikums wird nicht nur „mit Händen und Füßen“ kommuniziert, sondern auch die Sprache des Gastlandes verbessert.

    • Kontakte im Ausland knüpfen

    Durch einen Aufenthalt im Ausland können sich lange Freundschaften und Unternehmenspartnerschaften entwickeln.

  • Zielgruppe

    Zielgruppe

    Auszubildende im 2. und 3. Lehrjahr (Mindestalter 18 Jahre) in den Berufen

    • Elektroniker
    • Informationselektroniker
    • Kraftfahrzeugmechatroniker
    • Maurer
    • Metallbauer
    • Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik
    • Tischler
    • Zimmerer
  • Projektablauf

    Projektablauf

    Die Anreise in die jeweiligen Region erfolgt donnerstags. Am Freitag steht die Besichtigung der tschechischen Berufsschulen auf dem Programm. Ab Montag beginnt für eine Woche die Teilnahme an der tschechischen Berufsausbildung in den Werkstätten und Laboren der unterschiedlichen Fachrichtungen. In der zweiten Woche (Montag bis Donnerstag) absolvieren die Auszubildenden ihre Fachpraktika in den tschechischen Ausbildungsunternehmen. Am zweiten Wochenenden lernen die Teilnehmer die Sehenswürdigkeiten und regionalen Besonderheiten kennen.

    Die tschechische Sprache?  ... ist kein Problem: Am ersten Wochenende findet eine Sprachanimation statt. Außerdem: Handwerk funktioniert auch ohne viele Worte!

    Der Lehrlingsaustausch Tschechien wird bei erfolgreicher Teilnahme am Sprachkurs und dem Auslandsaufenthalt mit einem Zertifikat vom Veranstalter bestätigt. Der Auszubildende erhält zusätzlich den Europass „Mobilität“.

  • Partnereinrichtungen in Tschechien

    Partnereinrichtungen in Tschechien

    für die Ausbildungsberufe Maurer, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Tischler und Zimmerer:

    Berufsschule Nove Mesto na Morave/ Region Mähren

     

    für die Ausbildungsberufe Metallbauer, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik  und Tischler:

    Berufsschule Sumperk/ Region Olmütz

     

    für die Ausbildungsberufe Elektroniker und Informationselektroniker:

    Berufsschule Tabor/ Region Südböhmen

     

  • Organisation und Kosten

    Organisation und Kosten

    Die Organisation erfolgt durch die Handwerkskammer Chemnitz:

    • Transfer ab/an Chemnitz
    • Übernachtung im Internat der Partnereinrichtung
    • Kulturprogramm vor Ort
    • Vor-Ort-Begleitung durch deutschen Betreuer

    Kosten

    Die Teilnahme ist kostenfrei – lediglich „Taschengeld“ für Verpflegung und persönliche Bedürfnisse muss eingeplant werden.

    Versicherungsschutz

    Die Teilnehmer sind während ihres Aufenthaltes in Tschechien weiter durch ihre Krankenversicherung versichert. Zusätzlich ist das Formular A1 als Nachweis erforderlich. Es ist im Vorfeld vom Ausbildungsbetrieb bei der Krankenkasse anzufordern und nach Tschechien mitzunehmen.

    Der Auszubildende ist während des Aufenthaltes in Tschechien über den Fördermittelgeber unfall- und haftpflichtversichert.

  • Hinweise für Ausbildungsunternehmen

    Hinweise für Ausbildungsunternehmen

    Das Unternehmen stellt den Auszubildenden unter Fortzahlung der Ausbildungsvergütung für den Zeitraum des Auslandsaufenthalts vom Betrieb frei. Die Freistellung von ggf. im Zeitraum des Auslandsaufenthalts stattfindendem Berufsschulunterricht erfolgt durch die Handwerkskammer Chemnitz.

     

    Im Rahmen des Gegenbesuches aus Tschechien bieten wir unseren Ausbildungsunternehmen der jeweiligen Gewerke die Chance, interkulturelle Erfahrungen für ihr Unternehmen zu gewinnen. Bei Interesse, einen tschechischen Auszubildenden in Ihrem Betrieb für ein zweiwöchiges Praktikum zu betreuen, wenden Sie sich bitte an Herrn Oliver Pleschke.