Das Bild zeigt einen Konferenztisch auf dem einzelne Papierunterlagen mit Grafiken und Text liegen. Im Fokus des Bildes ist ein Kugelschreiber in Nahaufnahme, im Hintergrund sind verschwommen die Konturen eines Computers und von Stühlen erkennbar.
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Corona-Pandemie: Informationen und Maßnahmen für Betriebe

Aktuelles

08.07.2020 | Corona-Überbrückungshilfe des Bundes startet

– Gemeinsame Antragsplattform und Umsetzung durch die Länder steht –

Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, können nun weitere Liquiditätshilfen erhalten. Die gemeinsame bundesweit geltende Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de startet heute. Ab heute können sich u.a. Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer, die für die Unternehmen die Anträge einreichen müssen, auf der Seite registrieren.

Mehr Information unter https://www.hwk-chemnitz.de/betriebsfuehrung/beratung-und-service/corona-aktuell/corona-finanzierungshilfen-fuer-betriebe/

 

29.06.2020 | Informationen zur Kassenumstellung auf grund der Mehrwertsteuersenkung

Die Umsetzung der angedachten Neuregelung wird zu einem technischen Umstellungsaufwand führen, der je nach eingesetztem Aufzeichnungssystem – elektronische oder computergestützte Kassensysteme, Registrierkassen – und der Ausgestaltung der Kassensoftware unterschiedlich umfangreich ausfallen wird. In Fällen, in denen die Reduzierung der Umsatzsteuersätze im Ergebnis an die Kunden weitergegeben werden soll, kann statt einer Neuauszeichnung des Sortiments und einer entsprechenden Umprogrammierung der einzelnen Artikelpreise in den Kassen auch eine Gewährung von Preisnachlässen im Rahmen des Verkaufsvorganges erfolgen. Der Gesetzentwurf vom 12. Juni 2020 weist ausdrücklich in der Begründung auf diese Möglichkeit hin, mit dem der Umstellungsaufwand reduziert werden kann. Auf den Kassenbelegen müssen jedoch in beiden Varianten der Umstellung die neuen Umsatzsteuersätze in korrekter Höhe (also 16 % und 5 %) ausgewiesen werden, so dass in jedem Fall eine Umprogrammierung der Kassen notwendig ist. Erfolgt eine Änderung nicht, wird die unrichtig ausgewiesene Umsatzsteuer nach § 14c UStG geschuldet und muss an das Finanzamt abgeführt werden.

Zur Unterstützung der Betriebe, die ihre „Kassen“ eigenständig umstellen wollen, hat der ZDH eine Linksammlung der Kassenhersteller und des Kassenfachhandels erstellt, die nicht abschließend ist. Informationen finden Sie hier.

 

29.06.2020 | Finanzämter nehmen Prüfertätigkeit wieder auf!

Die Steuerverwaltung nimmt Ihren gesetzlichen Auftrag zur Durchführung von steuerlichen Außenprüfungen und Nachschauen wieder auf. Außenprüfungen wurden auf Grund der Krise nur in sehr eingeschränktem Umfang durchgeführt. Aber auch jetzt wird die Steuerverwaltung bei einer anstehenden Prüfung auf die besondere Situation reagieren. Weitere Informationen erhalten Sie in vorliegendem Informationsblatt des Landesamt für Steuern und Finanzen.

25.06.2020 | Verordnung des SMS zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2/ COVID-19

Neue Verordnung tritt ab 27. Juni 2020 in Kraft und ist bis Ablauf des 17. Juli 2020 gültig.

>> Sächsische Corona-Schutz-Verordnung – SächsCoronaSchVO vom 25.06.2020 [.pdf]

Ergänzt wird diese Verordnung durch die Allgemeinverfügung "Hygiene":

>> Allgemeinverfügung - Anordnung von Hygieneauflagen zur Verhinderung der Verbreitung des Corona-Virus vom 25.06.2020 [.pdf]

Die Allgemeinverfügung beinhaltet u.a. Hygieneregeln:

  • im Zusammenhang mit der Abgabe und Lieferung mitnahmefähiger Speisen/Lebensmittel sowie dem Betrieb von Personalrestaurants, Kantinen, ...
  • für Ladengeschäfte aller Art, auch Apotheken, Ladengeschäfte von Handwerksbetrieben u. ä.
  • für Dienstleistungsbetriebe wie Friseure und artverwandte Dienstleistungserbringer (wie z.B. Fußpflege, Nagelstudios, Kosmetikstudios, aber auch Piercing- oder Tattoostudios)

24.06.2020 | Freistaat Sachsen erhöht ÜLU-Förderung

Der Freistaat Sachsen unterstützt die Berufsausbildung in den sächsischen Handwerksbetrieben, indem für das Jahr 2020 der von den (förderfähigen) Unternehmen zu tragende Anteil der ÜLU-Kursgebühren übernommen wird. Wie das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) am 24. Juni 2020 informierte, werden für die ÜLU-Kurse 2020 die Förderpauschalen erhöht, so dass 100 Prozent der Kursgebühren gefördert werden. Die Erhöhung der Förderung soll die Ausbildungsbetriebe von den ÜLU-Kosten 2020 entlasten. Die Förderung der Gebühren für die Übernachtungen der Lehrlinge bleibt auf der bisherigen Höhe. Hier ist von den Betrieben weiterhin ein Eigenanteil zu tragen.

Bisher wurden allen Ausbildungsbetrieben die Gebühren für die Teilnahme ihrer Auszubildenden an den ÜLU-Kursen nach Abzug der Fördermittel berechnet. Lediglich die Betriebe, welche Mitglied einer Ausgleichskasse sind, mussten auch bisher schon keine ÜLU-Kursgebühren tragen. Dies hat die Ausgleichskasse übernommen. Für alle anderen Ausbildungsbetriebe galt: Etwa ein Drittel der ÜLU-Kursgebühren sind selbst zu tragen. Die restlichen Beträge werden vom Land (Grund- und Fachstufenkurse) und Bund (nur Fachstufenkurse) getragen.

Die Handwerkskammer Chemnitz wird alle Betriebe, welche Lehrlinge zu ÜLU-Kursen in die Bildungs- und Technologiezentren Chemnitz und Plauen entsenden, per Post informieren und schon bezahlte ÜLU-Gebühren zurück erstatten. Die Verfahrensweise der anderen Bildungszentren konnte zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses noch nicht in Erfahrung gebracht werden.

Ansprechpartnerin: Gabriele Uhle, Tel. 0371 5364-183,

24.06.2020 | Kabinett beschließt Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

Das Bundeskabinett hat heute die Eckpunkte für ein Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ beschlossen. Damit wird eine weitere Zusage des Konjunkturpakets umgesetzt.

Das Maßnahmenpaket richtet sich an KMU mit bis zu 249 Beschäftigten, die durch die COVID-19-Krise betroffen sind. Sie sollen zeitlich befristet im Ausbildungsjahr 2020/21 Unterstützung erhalten, damit sie ihre Ausbildung aufrechterhalten und junge Menschen ihre Ausbildung fortsetzen und erfolgreich abschließen können.

Die Maßnahmen im Überblick:

Ausbildungsprämie (Ausbildungsangebot fortführen): Ausbildende KMU, die ihre Ausbildungsleistung im Vergleich zu den drei Vorjahren aufrechterhalten, werden mit einer Ausbildungsprämie gefördert. Sie erhalten für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einmalig 2.000 Euro (nach Abschluss der Probezeit).

Ausbildungsprämie (Ausbildungsangebot erhöhen): Ausbildende KMU, die ihre Ausbildungsleistung im Vergleich zu den drei Vorjahren erhöhen, erhalten für jeden für das Ausbildungsjahr 2020 zusätzlich abgeschlossenen Ausbildungsvertrag einmalig 3.000 Euro (nach Abschluss der Probezeit).

Vermeidung von Kurzarbeit: KMU, die trotz erheblichen Arbeitsausfalls (mindestens 50 Prozent) ihre Ausbildungsaktivitäten fortsetzen, werden mit 75 Prozent der Brutto-Ausbildungsvergütung für jeden Monat gefördert, in dem dies der Fall ist.

Auftrags- und Verbundausbildung: Wenn KMU die Ausbildung temporär nicht fortsetzen können, können andere KMU, Überbetriebliche Berufsbildungsstätten oder andere etablierte Ausbildungsdienstleister zeitlich befristet die Ausbildung übernehmen und dafür Förderung erhalten. Dies gilt, wenn der Geschäftsbetrieb des ursprünglich ausbildenden KMU vollständig oder zu wesentlichen Teilen pandemiebedingt von Schließungen oder erheblichen Auflagen betroffen ist, die eine Fortsetzung des Geschäftsbetriebs maßgeblich behindern.

Übernahmeprämie: KMU, die Auszubildende aus Corona-bedingt insolventen KMU bis zum Abschluss ihrer Ausbildung übernehmen, erhalten je Auszubildendem eine Prämie von 3.000 Euro.

Für die Förderung kommen KMU in Betracht, die eine Berufsausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen oder in den bundes- und landesrechtlich geregelten praxisintegrierten Ausbildungen im Gesundheits- und Sozialwesen durchführen. Praktika sind ausgeschlossen. Es wird nur eine Prämie pro Ausbildung gezahlt.

Weitere Informationen zum Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“: www.bmbf.de/ausbildungsplätze-sichern

Online-Seminar: Gemeinsames Informationsangebot zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Epidemie für KMU

Start: 18.03.2020 | Die Bundesagentur für Arbeit (BA), die Industrie- und Handelskammer (IHK), die Handwerkskammer Chemnitz (HWK), der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB Südwestsachsen) und die Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft (CWE) informieren gemeinsam und abgestimmt zu den Maßnahmen und Angeboten für Chemnitzer Unternehmen, die aktuell von den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Epidemie und den damit einhergehenden Präventivmaßnahmen betroffen sind. Die wöchentlich live stattfindenden Veranstaltungen in Form eines Online-Seminars werden aufgezeichnet und stehen im Anschluss dauerhaft zum Anschauen oder Nachhören bereit. Die Aufzeichnungen finden Sie unter "Aufzeichnungen des wöchentlichen Informations-Online-Seminars"

Die nächsten Termine und die Anmeldung finden Sie im rechten Teil dieser Internetseite.

Sondernewsletter

Besonders in schwierigen Zeiten wollen wir mit Ihnen in Kontakt bleiben und Sie mit aktuellen Informationen zu wichtigen Sachverhalten versorgen. Deshalb wird die Handwerkskammer Chemnitz einen Sondernewsletter auflegen und an alle Unternehmen mit hinterlegter E-Mail- Adresse versenden. Sollten Sie bisher noch keine E-Mail- Adresse bei uns hinterlegt haben oder möchten Sie uns Ihre aktuellen Kontaktdaten senden, können Sie das über unsere Datenschutzrechtliche Einwilligungserklärung  (PDF) nachholen.

Hinweis: Die hier und auf den Sonderseiten unter "Corona-News" aufgeführten Informationen wurden mit größter Sorgfalt zusammengestellt. Dennoch können wir aufgrund der aktuellen Lage eine Vollständigkeit und permanente Aktualität nicht immer gewährleisten.