Das Bild zeigt einen Konferenztisch auf dem einzelne Papierunterlagen mit Grafiken und Text liegen. Im Fokus des Bildes ist ein Kugelschreiber in Nahaufnahme, im Hintergrund sind verschwommen die Konturen eines Computers und von Stühlen erkennbar.
Header-shutterstock-C-Indypendenz

FAQ für Ausbildungsbetriebe

Zur weitergehenden Beantwortung Ihrer Fragen im Zusammenhang mit der Ausbildung nehmen Sie bitte mit Ihrem Ausbildungsberater Kontakt auf.

Prüfungstermine

Seitens der Handwerkskammer Chemnitz  wurden Abschluss- und Gesellenprüfungen inklusive Teile von gestreckten Prüfungen, Zwischenprüfungen, Meister- und sonstige Fortbildungsprüfungen vorerst bis zum 24. April 2020 abgesagt. Sobald wieder Prüfungen durchgeführt werden können, versuchen wir gemeinsam mit den Prüfungsausschüssen schnellstens die abgesagten Prüfungen wieder einzuordnen und nachzuholen. Bei der gestreckten Gesellenprüfung kann es zu einem engen Zeitfenster der einzelnen Prüfungstermine der Teile 1 und 2 der Gesellenprüfung kommen.

Auszubildende, welche im Rahmen der Amtshilfe durch einen Prüfungsausschuss einer Industrie- und Handelskammer geprüft werden, beachten bitte auch die Informationen auf der Homepage der betreffenden IHK.

Aktuelle Informationen über die Prüfungstermine an der Handwerkskammer Chemnitz entnehmen Sie bitte der ständig aktualisierten Übersicht hier.

Sommerprüfung 2020

Ihr Auszubildender hat eine Aufforderung zur Anmeldung für die Sommerprüfung 2020 bekommen?

Sofern nicht schon geschehen, senden Sie die Anmeldeunterlagen per Post oder Mail zu uns. Eine persönliche Entgegennahme ist derzeit nicht möglich. Informieren Sie sich bitte aktuell auf unserer Homepage.

Fragen beantworten:
Frau Blobel unter oder
Herr Utech unter .

Ausbildungsverträge

Sie wollen aktuell einen Ausbildungsvertrag abschließen?

Nutzen Sie bitte unseren „Lehrvertrag Online“ auf unserer Homepage und reichen die Unterlagen dann bitte bei uns ein. Auch hier gilt: Eine persönliche Entgegennahme ist derzeit nicht möglich.

Fragen zum Lehrvertrag beantwortet:
Frau Heinzmann unter .

Ausbildungszuschuss des Bundes

Betriebe, die ihr Ausbildungsniveau stabil halten oder ausbauen, sollen Ausbildungsprämie erhalten

Ziel der Förderung der ersten Förderrichtlinie ist es, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 249 Mitarbeitern (Ausbildungsbetriebe und ausbildende Einrichtungen) durch Zuschüsse

  • in Form von Ausbildungsprämien für einen Erhalt des Niveaus oder die Erhöhung der Zahl an Ausbildungsstellen im Ausbildungsjahr ab 1. August 2020 zu gewinnen,
  • zur Ausbildungsvergütung dafür zu gewinnen, auch in Zeiten von Kurzarbeit die laufenden Ausbildungsaktivitäten im Betrieb fortzusetzen,
  • in Form von Übernahmeprämien dafür zu gewinnen, die Berufsausbildung von Auszubildenden fortzusetzen, deren ursprünglicher Ausbildungsbetrieb (KMU) aufgrund von Insolvenz als Folge der Corona-Krise die Ausbildung nicht fortführen kann.

Die Förderrichtlinie präzisiert dabei die Antragskonditionen und das Antragsverfahren für vier Förderbereiche:

  • die „Ausbildungsprämie“ bei Erhalt des Ausbildungsniveaus,
  • die „Ausbildungsprämie plus“ bei Erhöhung des Ausbildungsniveaus,
  • den „Zuschuss zur Ausbildungsvergütung“ zur Vermeidung von Kurzarbeit sowie
  • die „Übernahmeprämie“ für Lehrlinge aus Corona-krisenbedingten Insolvenzbetrieben im Sinne des Punkt 3 der Förderrichtlinie

Die „Ausbildungsprämie“ beträgt einmalig 2 000 Euro für jeden Ausbildungsvertrag und wird im Wege der Projektförderung als Festbetragsfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt. Die Ausbildungsprämie wird nach erfolgreicher Beendigung der Probezeit ausgezahlt.

Die „Ausbildungsprämie plus“ beträgt einmalig 3 000 Euro für jeden zusätzlichen, die bisherige durchschnittliche Anzahl übersteigenden Ausbildungsvertrag und wird im Wege der Projektförderung als Festbetragsfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt. Die Ausbildungsprämie plus wird nach erfolgreicher Beendigung der Probezeit ausgezahlt.

Der „Zuschuss zur Ausbildungsvergütung“ beträgt 75 Prozent der Ausbildungsvergütung für jeden Auszubildenden und jeden Monat (nicht rückzahlbare Anteilsfinanzierung), in dem ein relevanter Arbeitsausfall vorliegt. Die Zuwendung wird im Wege der Projektförderung als Anteilsfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt. Bemessungsgrundlage ist das sich auf Grundlage der im Ausbildungsvertrag vereinbarten Ausbildungsvergütung ergebende Arbeitgeber-Brutto ohne Berücksichtigung von Urlaubs- und Weihnachtsgeld.

Die „Übernahmeprämie“ beträgt einmalig 3 000 Euro für jeden Ausbildungsvertrag und wird im Wege der Projektförderung als Festbetragsfinanzierung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt (nicht rückzahlbarer Festbetrag). Die Übernahmeprämie wird nach erfolgreicher Beendigung der Probezeit ausgezahlt.

Ein Ausbildungsbetrieb kann für einen Ausbildungsvertrag nur durch eine Ausbildungsprämie, eine Ausbildungsprämie plus oder eine Übernahmeprämie bei Insolvenz gefördert werden.

Eine Ausbildungsprämie wird einem Ausbildungsbetrieb, der durch die Corona-Krise in erheblichem Umfang betroffen ist, für eine neu beginnende Berufsausbildung gewährt, wenn er die Zahl der für das neue Ausbildungsjahr geschlossenen Ausbildungsverträge auf dem durchschnittlichen Niveau der letzten drei Jahre hält.

In erheblichem Umfang von der Corona-Krise betroffen ist ein Ausbildungsbetrieb, der

  • im ersten Halbjahr 2020 wenigstens einen Monat Kurzarbeit durchgeführt hat oder
  • dessen Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 um durchschnittlich mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 eingebrochen ist. Bei einem Ausbildungsbetrieb, der nach April 2019 gegründet worden ist, sind statt der Monate April und Mai 2019 die Monate November und Dezember 2019 zum Vergleich heranzuziehen.

Anträge sind nach den Vorgaben der Bundesagentur für Arbeit und unter Verwendung der vorgesehenen Antragsformulare und Beifügung der erforderlichen Unterlagen zu stellen. Der unterzeichnete Antrag ist schriftlich, eingescannt als Datei per E-Mail oder − soweit seitens der Bundesagentur für Arbeit zur Verfügung gestellt − in Form eines Dokumentenuploads einzureichen. Die Bundesagentur für Arbeit stellt eine Übersicht der erforderlichen Unterlagen zur Verfügung.

Zuständig ist die Agentur für Arbeit, in deren Bezirk der Ausbildungsbetrieb liegt. Die erforderlichen Anträge sind bei der Bundesagentur für Arbeit eingestellt. Weitere Informationen zum Bundesprogramm finden Sie auch auf der Internetseiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Wir beraten Sie gern.

Ansprechpartner:

Marco Hartwig | Tel. 0371 5364-174 |

Christian Küttler |Tel. 0375 787056 |

Astrid Kieß | Tel. 03741 1605-15 |

Steffi Otto | Tel. 0371 5364-261 |

André Pollrich | Tel. 0371 5364-269 |