Bild vom Verwaltungsgebäude der Handwerkskammer Chemnitz
© Schmidtfoto-Chemnitz

„Die Sorgen vor steigenden Energiekosten sind im Handwerk sehr groß.“

Sächsisches Handwerk zu Energiepreisen und Tankrabatt:

Logo Sächsischer Handwerkstag. Das ist die Dachorganisation vom sächsischen Handwerk.

Der seit dem 1. Oktober 2026 geltende Tankrabatt wird an der Zapfsäule für etwas Entlastung bei den Unternehmen sorgen. Bei den Energiepreisen allerdings baut sich gerade eine Welle auf. Die Sorgen der Handwerksbetriebe vor steigenden Strom- und Gaspreisen sind groß.

„Wir brauchen deshalb die sofortige Senkung der Stromsteuer auf das europäische Mindestmaß für alle Unternehmen – so, wie es im Koalitionsvertrag versprochen war. Das würde energieintensive Handwerksbetriebe wie Wäschereien, Bäckereien, Fleischereien und Metallbaubetriebe signifikant entlasten“, sagt Uwe Nostitz, Präsident des Sächsischen Handwerkstages. 

„Anstatt sich in Personaldebatten zu verfangen, erwarten Handwerk und Mittelstand Impulse, die in den Unternehmen ankommen. Die aktuellen Preise an den Energiemärkten deuten auf weiter steigende Preise für Strom, Gas und Heizöl im Jahresverlauf hin. 

Betriebswirtschaftlich sind die Unternehmen gezwungen, steigende Kosten an Kunden weiterzugeben. Doch nicht jeder Unternehmer traut sich diesen Schritt. Die Gefahr ist, dass sich Menschen Handwerkerleistungen künftig nicht mehr leisten können oder wollen. Damit stehen die Existenzen vieler Unternehmen auf dem Spiel.“