„Es ist ein positives Signal, dass sich die Bundesregierung beim Thema Spritpreise bewegt. Bewegung allein reicht aber nicht aus. Man muss auch durchs Ziel laufen. Und das so schnell wie möglich“, sagt Uwe Nostitz, Präsident des Sächsischen Handwerkstages.
„Das sächsische Handwerk hatte die Einführung eines Gewerbediesels gefordert, um die Unternehmen an der Zapfsäule zu entlasten. Parallel dazu fordern wir eine sofortige Senkung der Energiesteuer. Ein Schrauben an der Umsatzsteuer allein reicht nicht. Stichwort Vorsteuerabzug.
Die Energiekosten in Summe sind ein enorm belastender Kostentreiber in den Betrieben. Die aktuellen Preise an den Energiemärkten deuten auf weiter steigende Preise im Jahresverlauf hin. Die Belastungsgrenze von Mittelstand und Handwerk ist längst erreicht. Wir müssen runter von den hohen Kosten, sonst geht den Unternehmen die Luft aus.“
