Bild vom Verwaltungsgebäude der Handwerkskammer Chemnitz
© Schmidtfoto-Chemnitz

Ungewissheit bei Heizungsgesetz geht weiter - Fatales Signal

Zu Pressemeldungen, dass die Bundesregierung die Frist für das sogenannte "Heizungsgesetz" verschiebt, erklärt der Sprecher des Geschäftsführerkollegiums des Sächsischen Handwerkstages, Andreas Brzezinski:

Logo Sächsischer Handwerkstag. Das ist die Dachorganisation vom sächsischen Handwerk.

„Die Hängepartie beim Gebäudemodernisierungsgesetz geht scheinbar weiter. Das ist für die knapp 3.000 Installateur- und Heizungsbauer in Sachsen ein fatales Signal. In den Unternehmen herrscht große Unsicherheit. Sie wissen oftmals nicht, wie sie ihre Kunden fachmännisch zu Heizungsanlagen beraten sollen. 

Mit der Fristverschiebung droht die Gefahr, dass eine Einigung zum Gesetz erst nach der Sommerpause erzielt wird. Das ist angesichts einer sehr schleppend laufenden Konjunktur nicht akzeptabel. Die Unternehmen erwarten bei der Energiewende für die nächsten Jahre Verlässlichkeit und Planbarkeit. Gerade der Wärmepumpensektor, mit dem viele Handwerksbetriebe ihr Geld verdienen, braucht Klarheit über Förderbedingungen. Diesen Erwartungen muss die Politik endlich gerecht werden.“