Es sind Hände zu sehen, die Holz an einer Hobelbank bearbeiten.
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Deutsch-Französischer Lehrlingsaustausch

Im Berufsleben sind neben fachlichem Wissen zunehmend auch Flexibilität, die Fähigkeit, sich auf neue Situationen einzustellen, Kommunikationsfähigkeit und Sprachkenntnisse gefragt.  Auslandsaufenthalte erweitern die persönlichen und fachlichen Kompetenzen und bringen neue Impulse ins Handwerk. Die Lehrlinge lernen ihr Handwerk aus einer anderen Perspektive kennen. Sie erhalten fachliche Anregungen und einen Einblick in andere Arbeitsverfahren und Kulturen. Auslandsaufenthalte steigern ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

 

... also jetzt bewerben und einen Praktikumsplatz sichern!

  • Warum in's Ausland?

    Warum in's Ausland?

    • Erlernen neuer Techniken

    Andere Länder, andere Sitten – das gilt auch für handwerkliche Berufe. Im Ausland bietet sich die Chance, neue Arbeitsweisen und Techniken zu erlernen.

    • selbständiger und selbstbewusster

    Wer in einem fremden Land zurechtgekommen ist, hat es zu Hause oft einfacher.  Denn Selbstbewusstsein und Motivation wachsen mit solch einer Erfahrung.

    • Sprachkenntnisse verbessern

    Auch wenn die Sprache nicht beherrscht wird: während des Praktikums wird nicht nur „mit Händen und Füßen“ kommuniziert, sondern auch die Sprache des Gastlandes verbessert.

    • Kontakte im Ausland knüpfen

    Durch einen Aufenthalt im Ausland können sich lange Freundschaften und Unternehmenspartnerschaften entwickeln.

  • Zielgruppe

    Zielgruppe

    Auszubildende im 2. und 3. Lehrjahr (Mindestalter 18 Jahre) der Gewerke

    • Elektroniker
    • Konditoren
    • Kraftfahrzeugmechatroniker
    • Tischler
  • Projektablauf

    Projektablauf

    Die Teilnehmer verbringen drei Wochen in Frankreich. In der ersten Woche nehmen die Auszubildenden an Kursen an der Partnereinrichtung teil. In der zweiten und dritten Woche wird in den Partnerbetrieben gearbeitet. Begleitet wird der Aufenthalt durch ein umfangreiches Kulturprogramm.

    Die französische Sprache?  ... ist kein Problem: Es wird ein vorbereitender Sprachkurs angeboten, der wichtige Vokabeln vermittelt. Außerdem: Handwerk funktioniert auch ohne viele Worte!

    Der Lehrlingsaustausch Frankreich wird bei erfolgreicher Teilnahme am vorbereitenden Sprachkurs und dem Auslandsaufenthalt mit einem Zertifikat vom Veranstalter bestätigt. Der Auszubildende erhält zusätzlich den Europass „Mobilität“.

  • Partnereinrichtungen in Frankreich

    Partnereinrichtungen in Frankreich

    • für den Ausbildungsberuf Konditor:

    Lycée des Métiers "Georges Baptiste" in Canteleu / Normandie

     

    • für die Ausbildungsberufe Elektroniker, Kraftfahrzeugmechatroniker und Tischler:

     Lycée Frédéric Ozanam in Cesson-Sevigné (Vorort von Rennes)/ Bretagne

  • Organisation und Kosten

    Organisation und Kosten

    Die Organisation erfolgt durch die Handwerkskammer Chemnitz:

    • Transfer ab/an Chemnitz
    • Übernachtung im Internat der Partnereinrichtung
    • Kulturprogramm vor Ort
    • Vor-Ort-Begleitung durch deutsche Betreuer

    Kosten

    Die Teilnahme ist kostenfrei – lediglich „Taschengeld“ für Verpflegung und persönliche Bedürfnisse muss eingeplant werden.

    Versicherungsschutz

    Die Teilnehmer sind während ihres Aufenthaltes in Frankreich weiter durch ihre Krankenversicherung versichert. Zusätzlich ist das Formular A1 als Nachweis erforderlich. Es ist im Vorfeld vom Ausbildungsbetrieb bei der Krankenkasse anzufordern und nach Frankreich mitzunehmen.

    Der Auszubildende wird für die Teilnahme am vorbereitenden Sprachkurs durch die Handwerkskammer Chemnitz bei der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) gegen Unfälle versichert.

    Der Auszubildende ist während des Aufenthaltes in Frankreich über den Fördermittelgeber unfall- und haftpflichtversichert.

  • Hinweise für Ausbildungsunternehmen

    Hinweise für Ausbildungsunternehmen

    Das Unternehmen stellt den Auszubildenden unter Fortzahlung der Ausbildungsvergütung für den Zeitraum des Auslandsaufenthalts vom Betrieb frei. Die Freistellung von ggf. im Zeitraum des Auslandsaufenthalts stattfindendem Berufsschulunterricht erfolgt durch die Handwerkskammer Chemnitz.

     

    Im Rahmen des Gegenbesuches aus Frankreich bieten wir unseren Ausbildungsunternehmen der jeweiligen Gewerke die Chance, französisches Flair in ihr Unternehmen zu zaubern. Bei Interesse, einen französischen Auszubildenden in Ihrem Betrieb für ein zweiwöchiges Praktikum zu betreuen, wenden Sie sich bitte an Frau Stephanie Schubert.